Übersichtsarbeiten

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Mammografie-Screening – eine Zwischenbilanz

Fünf Jahre nach Einführung eines bundesweiten standardisierten Programms zum Mammografie-Screening ist es Zeit für einen Blick auf die ersten Ergebnisse. Sind bereits Auswirkungen erkennbar und konnten mehr Karzinome entdeckt werden?

Rezidivierende Harnwegsinfektionen: Was bringt die Impfung?

Fast jede zweite Frau bekommt im Laufe ihres Lebens eine Harnwegsinfektion. Meist ist sie unkompliziert und heilt problemlos ab. Doch wenn eine Frau einmal einen Harnwegsinfekt hatte, ist die Rezidivgefahr groß und der Leidensdruck der Betroffenen enorm. Mit einer Immunprophylaxe lässt sich dieser Teufelskreis häufig wirksam durchbrechen.

Gestörte Vaginalflora in der Schwangerschaft – wann behandeln?

In der Schwangerschaft besteht bei einer gestörten Vaginalflora das Risiko einer Frühgeburt und einer kindlichen Infektion während der Geburt. Durch unterschiedliche Behandlungsmaßnahmen kann das mikrobielle Milieu wiederhergestellt werden. Dabei sind Antibiotika nur bei pathogenen Keimen und nur zur schnellen Sanierung vor Eingriffen oder nach Blasensprung und unreifem Kind indiziert.

Gesunde Vaginalflora: Alles eine Frage des Gleichgewichts

Wie alle Schleimhäute des Körpers ist auch das Scheidenepithel von Bakterien besiedelt, man spricht von der vaginalen Döderleinflora. Während und nach der Pubertät dominieren Wasserstoffperoxid (H2O2)-produzierende Laktobazillen. Ist die Laktobazillen-Schutzflora intakt, können sich Krankheitserreger kaum vermehren. Doch Faktoren wie die Behandlung mit Antibiotika oder der übermäßige Gebrauch von Intimwaschlotionen können die Schutzflora in ihrem Gleichgewicht stören, mit weitreichenden Folgen.
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Infrarot-Radiografie zur Brustkrebsvorsorge: Prämaligne Veränderungen erkennen

Ausgehend von der Idee, dass eine möglichst frühe Diagnose zur Heilung führe, wurden bislang die Möglichkeiten der Mammakarzinom- Prävention vernachlässigt. Hier könnte die Infrarot- Radiografie ansetzen, um bereits prämaligne Veränderungen zu erkennen.

Diabetes in der Schwangerschaft: Engmaschige Betreuung schützt Mutter und Kind

Nicht viele Frauen mit einem bekannten Diabetes wagen eine Schwangerschaft. Doch immer mehr werdende Mütter erfahren erst im Rahmen ihrer Vorsorgeuntersuchungen von einem zu hohen Glukosewert. Schwangere sind heute oft älter, übergewichtig und bewegen sich zu wenig – beste Voraussetzungen für die Entwickung eines Gestations diabetes. Entscheidend ist dann eine gute Überwachung.
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Nahrungsergänzungsmittel kritisch hinterfragt: Ernährungsdefizite ausgleichen?

Nach aktuellen Erhebungen supplementiert heute schon jeder dritte Bundesbürger vitaminhaltige Nahrungsergänzungsmittel. Doch Experten warnen zu Recht vor übertriebenen Heilversprechen und unrealistischen Erwartungen wie sie vor allem im Internet geweckt werden. Nicht nur bei Patienten und Verbrauchern steigt daher der Wunsch nach mehr Aufklärung. Auch Ärzte und andere Heilberufler wünschen sich mehr wissenschaftlich fundierte, gleichzeitig aber auch praktische Informationen zum sinnvollen Einsatz von Mikronährstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln.
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Vitamin-D-Supplementation: Zukünftige Standardtherapie in der Gynäkologie?

Aufgrund einer geringen Sonnenlichtexposition ist ein Mangel an Vitamin D heutzutage weit verbreitet. Da die weiblichen Reproduktionsorgane Zielgewebe für Vitamin-D-Effekte sind, ist ein Vitamin-D-Mangel ein unabhängiger Risikofaktor für zahlreiche gynäkologische Erkrankungsbilder. Die Rolle des Vitamin D bei Fertilitätsproblemen, in der Schwangerschaft und bei gynäkologischen Malignomen beschreibt der folgende Beitrag.

Ernährungsberatung in der gynäkologischen Praxis: Weichen stellen für eine gesunde Entwicklung

Die Ernährung in der Schwangerschaft beeinflusst sowohl den Ernährungszustand der Mutter als auch die embryonale und fetale Entwicklung. Die Zeit des intrauterinen Wachstums ist hinsichtlich der Ausbildung von Stoffwechselleistungen eine empfindliche Periode. Daher ist es für Schwangere unerlässlich, die Ernährung den besonderen Bedürfnissen dieser Lebensperiode anzupassen. Der Gynäkologe kann dabei kompetenter Berater sein.
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Mikronährstoffe: Schutzwall gegen freie Radikale

Freie Radikale entstehen im Organismus als Zwischenprodukte von Stoffwechselvorgängen. Ein Übergewicht dieser hoch reaktiven Moleküle kann zur Entwicklung verschiedener Erkrankungen beitragen. Mikronährstoffe zeigen hier protektive Effekte.

Sexualstörungen bei der Frau nach Beckenboden-Operationen: Erfassung, Präsentation und Therapiemöglichkeiten

Nach einer Beckenboden-Operation können Patientinnen unter Sexualstörungen wie Dyspareunie, reduzierte Empfindung oder Libidoverlust leiden. Mittels standardisierter Fragebögen zur Lebensqualität und Sexualität lassen sich sexuelle Symptome nach Beckenboden-Operationen erfassen und entsprechende Therapien einleiten.
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Patientin mit Obstipation: Legt die Psyche den Darm lahm?

Da häufig keine organische Ursache für eine Obstipation zu finden ist, muss immer auch der psychische Zustand des Patienten miterfasst werden. Fragen Sie deshalb nicht nur nach Ernährungsgewohnheiten, sondern lassen Sie sich auch die Lebensumstände, die berufliche oder schulische sowie die familiäre Situation schildern. Oft liegen hier bereits Hinweise auf eine stressbedingte Obstipation.
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Schwangerschaftskomplikationen: Schwangere Asthmatikerinnen oft untertherapiert

Viele Schwangere haben Angst vor Medikamentennebenwirkungen. Doch eine unzureichende Asthmaeinstellung kann lebensbedrohliche Komplikationen für die Patientin und auch für das ungeborene Kind bedeuten. Heute existiert ein reicher Erfahrungsschatz zur Behandlung des Asthmas in der Schwangerschaft, der klare Therapieempfehlungen gestattet.

Indikation zur Sectio: Gemeinsame Entscheidung von Arzt und Schwangerer

In allen Bereichen der Medzin hat sich das Verhältnis von Arzt und Patient gewandelt: Der Arzt ist nicht mehr nur wegweisender Lotse in einem Krankheitsprozess, sondern vielmehr ein Berater für den informierten, eigenverantwortlich handelnden Patienten. Das verstärkt in Anspruch genommene Mitspracherecht der Patienten beeinflusst auch den geplanten Geburtsablauf.
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Termingerechte Entbindung per Sectio: Nachteile im Blickpunkt

Die Zahl der Entbindungen per Kaiserschnitt ist in den letzten Jahrzehnten massiv angestiegen. Viele Schwangere entscheiden sich für die „Wunschsectio“. Die Wehentätigkeit unterschützt jedoch Mechanismen, die für die Funktion der Lunge unmittelbar nach der Geburt entscheidend sind.
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Weibliche sexuelle Dysfunktion: Diagnostik und therapeutische Optionen

Die neuen Möglichkeiten in der Pharmakotherapie männlicher Sexualstörungen haben die Sexualmedizin revolutioniert. Auch der Blick winkel auf die sexuelle Dysfunktion der Frau wurde dadurch beeinflusst. Diagnostik und Therapie in diesem Bereich haben erhebliche Fortschritte gemacht.
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Androgenüberschuss: Zu viel Mann in der Frau

Ein Überschuss an männlichen Hormonen kann bei Frauen zu belastenden ästhetischen Problemen führen: Akne, Hirsutismus oder Haarausfall weisen auf eine verstärkte Androgenstimulation hin. Die häufigsten Ursachen der endokrinen Anomalie und deren Therapie sind hier beschrieben.
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Von der Materia medica bis zur Mittelwahl: Überprüfen Sie Ihr homöopathisches Wissen

Ob die sanfte Medizin längst bei Ihnen Einzug gehalten hat, oder ob Sie ihr skeptisch gegenüberstehen: Mit der Grundlage, die Ihnen der folgende Beitrag gibt, können Sie in der Diskussion um Potenzen, Mittelwahl und Heringsche Regel mitreden.
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Evidenzbasierte Medizin: Methode statt Mode

Das Konzept der evidenzbasierten Medizin bestimmt direkt oder indirekt das ärztliche Handeln. Was sich hinter dieser Methodik genau verbirgt und welche Schritte bei der Entwicklung von evidenzbasierten Leitlinien beachtet werden müssen, wird im folgenden Beitrag erklärt.
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Mathe für Mediziner: Statistik kinderleicht erklärt

Was ist der Unterschied zwischen Odds Ratio und Hazard Ratio? Welche Bedeutung haben die Begriffe geometrisches Mittel, Quantile oder Varianz? Der Artikel „Statistik kinderleicht erklärt“ macht Sie fit für medizinische Studien aller Art.
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PMS/PMDD: Mit Heilpflanzen gegen die Beschwerden

Gegen das prämenstruelle Syndrom (PMS) ist in vielen Fällen ein Kraut gewachsen. Die in Frage kommenden Pflanzen sowie spezielle Nahrungsmittel, die die Beschwerden lindern, werden im Folgenden vorgestellt.
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Therapie beim schweren PMS und PMDS: Auf Antidepressiva nicht verzichten

Die Behandlung von Frauen mit schwerem prämenstruellen Syndrom (PMS) oder schwerer prämenstrueller dysphorischer Störung (PMDS) kann erfolgreich mit antidepressiv wirksamen Substanzen durchgeführt werden. Bei der Diagnostik und der Auswahl der eingesetzten Medikamente sollten jedoch einige wichtige Fakten berücksichtigt werden.
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Übergewicht und Karzinogenese: Haben Dicke häufiger Krebs?

Übergewichtige und Adipositaspatienten haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes mellitus und für kardiovaskuläre Erkrankungen. Steigt mit der zunehmenden Körperfülle auch das Karzinomrisiko?

Stoffwechsel und Kinderwunsch: Schwangerschaft im Blickpunkt

Übergewicht der Mutter – aber auch des Vaters – haben zahlreiche negative Folgen für Fertilität, Schwangerschaftsverlauf und spätere Gesundheitsrisiken des Kindes. Die metabolische Situation während der Schwangerschaft hat möglicherweise sogar Konsequenzen für die spätere Fertilität des Kindes.

Benigne Uteruserkrankungen: Optionen für die medikamentöse Therapie

Bei gutartigen Erkrankungen des Uterus bieten sich neben operativen Methoden auch gezielte pharmakologische Maßnahmen an. Die Präparate sollten individuell auf die Situation der Patientin bezogen eingesetzt werden.
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Myome des Uterus: Therapieoptionen im Überblick

Die Therapie des Uterusmyoms hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht. Neben der Exstirpation stehen heute neue Verfahren wie die Embolisation oder die Thermoablation zur Verfügung.

Fehlende Stuhlkontrolle: Die häufigsten Gründe für Stuhlinkontinenz

Die Ursachen anorektaler Kontinenzstörungen reichen vom Entbindungstrauma bis hin zum Tumor. Entsprechend den verschiedenen an der Kontinenzleistung beteiligten Faktoren empfiehlt unser Autor eine modifizierte Klassifizierung zur besseren diagnostischen und therapeutischen Orientierung. Dabei ist auch der Leidensdruck des Patienten für das weitere Vorgehen entscheidend.

Endometriose: Behandlungsmöglichkeiten aus Sicht der TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) bietet mit ihren verschiedenen Methoden, vor allem Akupunktur und chinesische Kräuterheilkunde, effektive und gut verträgliche Therapieansätze. Eine Kombination von TCM und klassischer Schulmedizin ist gut möglich und häufig wirkungsvoll.
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Hypertonie in der Schwangerschaft: Eine Therapie für zwei

Bluthochdruck bei werdenden Müttern ist ein Problem, mit dem sich Gynäkologen häufig konfrontiert sehen. Die Therapie hat ihre Tücken, denn es muss sowohl auf das Wohl der Schwangeren als auch auf das Wohl des Fetus geachtet werden.

Arthralgien unter Aromataseinhibitoren: Compliance der Patientinnen im Blick

Aromatasehemmer sind in der adjuvanten Behandlung des Mammakarzinoms etabliert, können aber Arthralgien verursachen. Hier ist ein exaktes schmerztherapeutisches Management wichtig. Die neue COMPACT-Studie soll klären, welchen Einfluss diese Arthralgien auf die Compliance der Patientinnen haben.

Terminüberschreitung aus pädiatrischer Sicht: Risiko für Mekoniumaspiration steigt

Kinder mit verspätetem Geburtstermin werden im Vergleich zu Frühgeburten nur sehr selten zur Beobachtung stationär aufgenommen. Trotzdem tragen aktive Maßnahmen zur Vermeidung einer Spätgeburt dazu bei, Komplikationen wie Mekoniumaspiration zu reduzieren.
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Laktose in Pille & Co.: Was tun bei Patientinnen mit Intoleranz?

In Deutschland leiden bis zu 15 Mio. Menschen an einer Laktoseintoleranz. Bei den meisten laktosehaltigen Gynäkologika, insbesondere den hormonellen Kontrazeptiva, dürften jedoch keine klinisch relelvanten Probleme zu erwarten sein.

Synechien der Vulva: Exakte Blickdiagnose – sorgfältige Therapie

Bei Vulvasynechien kann es zu Störungen der Miktion mit Infektionen des Urogenitaltrakts kommen. Auf den ersten Blick erscheinen Diagnostik und Behandlung zwar einfach, der behandelnde Gynäkologe sollte jedoch einige wichtige Hinweise beachten.

Akzeleration bei jungen Mädchen: Körperlicher Frühstart und seelische Aufholjagd

Mädchen erreichen die „körperliche Reife“ heute sehr früh. Das Phänomen der Akzeleration hat für die gynäkologische Praxis große Bedeutung, denn die jungen Patientinnen müssen adäquat informiert und unterstützt werden.
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Fertilitätserhalt bei onkologischer Therapie: Kinderwunsch nach Krebsbehandlung

Effektivere onkologische Therapien mit höheren Überlebenschancen haben in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass das Thema Fertilität nach Krebs zunehmend an Bedeutung gewinnt. Bekannte aber auch neue Ansätze stehen hier zur Verfügung.

Vorsorge bei nicht-gynäkologischen Organen: Was bringt das Hautkrebs-Screening?

Die Haut bietet sich als „Grenzorgan“ zur Vorsorgeuntersuchung geradezu an: Invasive Verfahren sind dabei nicht notwendig. Die Effektivität entsprechender Screeningprogramme wird jedoch häufig kontrovers diskutiert.

Vorsorge bei nicht-gynäkologischen Organen: Screening auf kolorektales Karzinom

Darmkrebs gehört mit zu den häufigsten Malignomen. Neun von zehn Tumoren könnten durch Vorsorgeuntersuchungen vermieden oder frühzeitig entdeckt werden. Leider nehmen nur etwa 5% der Bevölkerung an Screeningprogrammen teil.
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Vorsorge bei nicht-gynäkologischen Organen: Blasenkrebs-Screening auch in der gynäkologischen Praxis möglich

Die Neuerkrankungsrate für Harnblasenkrebs der Frau liegt mittlerweile über der des Zervixkarzinoms. Auch für Gynäkologen bietet sich die Chance, ein risikoadaptiertes Screening-Konzept anzubieten.

Sonografie der Brust: Aktuelle Standards für die Diagnostik

Immer dann, wenn andere Methoden bei der Untersuchung der Brustdrüse ihre Grenzen erreichen, wird der Ruf nach einer Sonografie laut. Die Ultraschalluntersuchung bietet eine Vielzahl von Optionen zur differenzierten Darstellung der Brust. Dabei sollten die Vorgaben nationaler und internationaler Gesellschaften zur exakten Diagnostik berücksichtigt werden.
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Versorgung von Dammrissen Grad III und IV: Frühzeitig intervenieren – langfristig kontrollieren

Höhergradige Dammrisse im Rahmen vaginaler Geburten können zwar durch entsprechende Maßnahmen reduziert, aber nicht generell vermieden werden. Aus diesem Grund kommen Geburtshelfer immer wieder in ihrer klinischen Tätigkeit in die Situation, diese Verletzungen versorgen zu müssen. Wichtig dabei ist ein effizientes Management, das genauen Standards folgt.

Integrierte Versorgung: Modell für Frauen mit Blasenschwäche?

Mit Einführung der Regelleistungsvolumina ist die adäquate Diagnostik und Versorgung von Frauen mit Blasenschwäche nicht einfacher geworden. Eine Integrierte Versorgung könnte hier Abhilfe schaffen. Ein von der KKH-Allianz ins Leben gerufenes Behandlungsmodell, das seit vier Jahren in Berlin- Brandenburg getestet wird, stößt bei den Patientinnen auf große Zustimmung.

Synthetische Netze bei Rekonstruktion des hinteren Kompartiments: Komplikationen korrekt einschätzen

Der Einsatz von synthetischen Netzen erfreut sich zunehmender Beliebtheit – über die Komplikationsraten gibt es aber kaum valide Daten. In dieser Übersichtsarbeit wurden nun 19 Original studien im Hinblick auf Komplikationen nach Rektozelenkorrektur überprüft und ausgewertet.

Komplikationen nach Inkontinenz- und Deszensus-OP: Exakte Abklärung durch Pelvic-Floor-Sonografie

Ist nach einer Inkontinenz- oder Deszensus-OP ein Rezidiv- oder Korrektureingriff nötig, muss der Eingriff präzise geplant werden. Eine exakte Ultraschalldiagnostik klärt in den meisten Fällen die Ursachen und beeinflusst somit das postoperative Management. Dies gilt insbesondere nach Operationen mit Gewebeersatz.

Soja-Isoflavone: Wirksam und sicher bei Wechseljahresbeschwerden

Isoflavone können positive Effekte auf klimakterische Beschwerden haben – dies wird durch neuere klinische Studien sowie Metaanalysen belegt. Zwar brachten Isoflavone im Tiermodell auch potenzielle Risiken mit sich, den klinischen Beobachtungen ist hierbei jedoch Vorrang zu geben. Zu diesem Fazit gelangte ein Symposium des Council für Responsible Nutrition (CRN), das am 13. und 14. Mai 2009 in Mailand stattfand.

NOGGO-Workshop: Die ältere Patientin mit Krebs

Obwohl der Großteil der Patientinnen mit gynäkologischen Malignomen der Altersgruppe über 65 Jahre angehört, sind sie nur unzureichend in kontrollierten Studien repräsentiert. Aus diesem Grund hat die Nord-Ostdeutsche Gesellschaft für Gynäkologische Onkologie (NOGGO) 2008 ein interdiszipliniertes Fortbildungskonzept entwickelt, das die wichtigsten Aspekte bei der Therapie der älteren Patientin praxisnah zusammenfasst.

Adjuvante endokrine Therapie des Mammakarzinoms: Wichtiger Blick auf die Compliance

Rund die Hälfte der Mammakarzinom-Patientinnen beendet ihre antihormonelle Behandlung vorzeitig. Das nationale Studienprogramm PACT soll im kommenden Jahr zuverlässige Daten zur Compliance bei der Einnahme von Aromatasehemmern liefern. Eine wichtige Frage dabei ist: Lässt sich die Therapietreue durch Motivationsbriefe und -broschüren verbessern?

Anti-Aging-Medizin: Wohin geht die Reise?

Viele Ärzte betrachten Anti-Aging noch kritisch. Angesichts der demografischen Entwicklung aber zeigt sich, wie wichtig diese Medizin für die Gesellschaft sein wird. Forschungsergebnisse von heute in den verschiedensten Bereichen könnten den Grundstein für die Therapien von morgen setzen.

Ästhetische Endokrinologie: Topische Steroide erzielen kosmetische Effekte

Die positive Wirkung weiblicher Geschlechtshormone auf die Haut ist seit langem bekannt. Mit dem Aufkommen der Anti-Aging- Medizin und einer immer stärkeren Betonung ästhetischer Aspekte erlangt auch die topische Applikation von Steroidhormonen eine zunehmende Bedeutung in dieser Indikation.

Anti-Aging-Medizin: Was gilt als gesichert?

Anti-Aging ist nach wie vor ein kontrovers diskutierter Begriff, der nicht wenigen suspekt erscheint. Mittlerweile sind aber Wirkmechanismen von Anti-Aging-Konzepten bis auf die biomolekulare Ebene entschlüsselt worden. Evidenzbasierte Empfehlungen zur klinischen Umsetzung werden allerdings in einigen Bereichen noch auf sich warten lassen.
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Maternofetale HIV-Transmission: Das Neugeborene vor der HIV-Infektion schützten

Auch in Deutschland sind unnötig viele Kinder HIV-infiziert, denn längst nicht alle Schwangeren werden auf HIV getestet. Dies wäre jedoch Voraussetzung, um das Risiko einer maternofetalen Transmission zu reduzieren.

Aktuelle Studienergebnisse: Die beiden HPV-Impfstoffe im Vergleich

Der folgende Beitrag diskutiert die bisher veröffentlichten Zahlen zur Wirksamkeit beider HPV-Impfstoffe. Daneben werden Unterschiede hinsichtlich der klinischen Wirksamkeit, Kreuzprotektion und Immunogenität der beiden Impfstoffe dargestellt.

Kaiserschnitt im internationalen Vergleich: Gibt es die optimale Sectiorate?

In einigen westlichen Ländern entbinden rund 30% der Mütter ihr Kind per Kaiserschnitt. In vielen Entwicklungsländern ist die Sectiorate dagegen sehr niedrig, verbunden mit einer hohen Komplikationswahrscheinlichkeit für Mutter und Kind. Die Gleichung hohe Sectiorate = niedrige Komplikationsrate gilt aber nicht immer.

NOS – Natural Orifice Surgery: Eine Option für die Gynäkologie

Endoskopische Verfahren haben in vielen Fachgebieten neue operative Optionen ermöglicht. Mit der Natural Orifice Surgery (NOS) steht nun eine Weiterentwicklung dieses Konzepts zur Verfügung, das auch in der Gynäkologie neue Chancen bietet.
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Robotic Surgery: Was ist in der Gynäkologie bereits machbar?

Hightech im Operationssaal: Anstatt direkt mit Skalpell und Klemme zu arbeiten, werden feinste Bewegungen des Operateurs in Roboteraktionen übersetzt.

Minimal-invasive Chirurgie: Neue Wege für den Operateur mit NOTES

Die Natural Orifice Transluminal Endoscopic Surgery (NOTES) ist eine Weiterentwicklung der bislang etablierten minimal-invasiven Chirurgie. Hierbei werden natürliche Körperöffnungen wie Mund, Vagina oder Anus als primärer Zugang zur Bauchhöhle verwendet.

Therapie der chronischen Vaginalmykose: Gezieltes Vorgehen gegen Problemkeime

Für die chronisch verlaufende Vaginalmykose sind resistente Erreger verantwortlich, die mit herkömmlichen Antimykotika nur schwer in den Griff zu kriegen sind. Moderne Substanzen wie Posaconazol und Ciclopiroxolamin in Kombination eröffnen Perspektiven für eine erfolgreiche Therapie.

Gynäkologische Praxis als Präventionszentrum: Effiziente Beratung nach Maß

Vom diesjährigen Deutschen Krebskongress in Berlin gingen Vorschläge aus, die uns Frauenärzte und unsere Verbände aktivieren sollten: Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Krebshilfe fordern zertifizierte klinische Krebszentren, die nach standardisierten Vorgaben arbeiten und deren Anliegen unter anderem auch die Prävention ist. Die Anbindung an niedergelassene Ärzte soll dabei hohe Priorität erhalten.

Serie Hormonersatztherapie, Teil 7: Brustkrebsrisiko unter HRT – ein brisantes Thema

Spätestens seit der Veröffentlichung der WHI-Studie im Jahr 2002 wird das Risiko eines Mammakarzinoms unter einer Hormonersatztherapie (HRT) auch in den Medien intensiv diskutiert. Eine wichtige Bedeutung bei der Entstehung von Brustkrebs scheinen auch die Art der Substitution und der eingesetzten Substanzen zu spielen.

Diagnostik und Therapie bei Hyperandrogenämie: Männliche Hormone im Überschuss

Bei der Hyperandrogenämie ist zunächst zwischen Nebennierenrinde oder Ovar als Lokalisation der Störung zu unterscheiden.Die unterschiedlichen Therapiekonzepte sollten neben der Ursache auch die vorherrschende Symptomatik und einen möglichen Kinderwunsch berücksichtigen.

Hyperprolaktinämische Ovarialinsuffizienz: Hormonüberschuss konsequent therapieren

Störungen der Prolaktinsekretion sind in 20–30% der Fälle verantwortlich für eine Ovarialinsuffizienz. Mittlerweile steht eine Reihe von wirksamen medikamentösen Behandlungsoptionen zur Verfügung. Primäres Ziel ist die Absenkung der Prolaktinkonzentration in den physiologischen Bereich.

Thyreologie für Gynäkologen: Schilddrüsenprobleme in Schwanger schaft, Stillzeit und Menopause

Für die Gesunderhaltung der Schilddrüse tragen auch Gynäkologen Verantwortung. Besonderheiten in Schwangerschaft, Stillzeit und Menopause gilt es dabei zu beachten.

Operative Zugangswege: Abdominal, laparoskopisch und vaginal im Vergleich

Der Anatomie entsprechend stehen dem gynäkologischen Operateur auch im Jahre 2009 nur drei Zugangswege zur Bauchhöhle zur Verfügung: offen-abdominal, laparoskopisch-endoskopisch und vaginal inklusive der Natural Orifice Surgery (NOS). Der folgende Beitrag nimmt diese drei Zugangswege genauer unter die Lupe.
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Impfen in der gynäkologischen Praxis: Größeres Praxisspektrum bei geringem Mehraufwand

Gynäkologen sollten sich auch jenseits der HPV-Impfung als kompetente Impfberater präsentieren. Neben der noch engeren Patientenbindung ist auch der wirtschaftliche Aspekt nicht zu vernachlässigen.

Serie Hormonersatztherapie, Teil 6: Klimakterische Beschwerden – wirken Rotklee und Co?

Die Palette von Nahrungsergänzungsmitteln und anderer (meist pflanzlicher) Präparate für die Selbsttherapie klimakterischer Beschwerden nimmt stetig zu. Die Effektivität dieser Substanzen sollte jedoch nach wissenschaftlichen Kriterien geprüft und beurteilt werden.

State of the Art bei Spätgestosen: Präeklampsie und HELLP-Syndrom – was gilt es zu beachten?

Zu den Spätgestosen zählt man die Präeklampsie und die schwerer verlaufenden Formen Eklampsie und HELLP-Syndrom. Im Folgenden lesen Sie über aktuelle Richtwerte und einen Update der Therapie.
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Ernährungs- und Lebensstilberatung in den Wechseljahren: Wenn Lipide, Blutzucker und Blutdruck aus dem Lot geraten

Änderungen im gesundheitlichen Verhalten senken das kardiovaskuläre Risiko oft effektiver als Medikamente. Ein Grund mehr, vor allem Patientinnen in den Wechseljahren entsprechend zu motivieren.

Strahlentherapie des Zervixkarzinoms: Radiatio statt Radikaloperation?

In den USA gilt die Strahlenbehandlung des Zervixkarzinoms als Standardtherapie – auch in frühen Stadien. In Deutschland war man in dieser Indikation eher restriktiv und bevorzugte die Radikaloperation. Neue Daten und moderne Verfahren bei der Radiotherapie werden möglicherweise zu einer Neubewertung der Radio- bzw. Radiochemotherapie führen.

Pille für den Mann: Kommt da noch was?

In den letzten Jahren ist es sehr ruhig um die Pille für den Mann geworden. Das heißt aber nicht, dass das Thema aus den Forschungslaboren verschwunden ist. Der Autor dieses Beitrags forscht seit langem an einer hormonellen Verhütungsmethode für den Mann. Eine Markteinführung wäre schon in drei Jahren denkbar.
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Krebsprävention in der Gynäkologie: Fakten und Fiktionen zur Vorsorge

Erst kürzlich wurde in der Laienpresse der Sinn der Krebsvorsorge in Frage gestellt. Vor diesem Hintergrund nehmen wir die zur Verfügung stehenden Vorsorgemaßnahmen unter die Lupe.
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Serie Hormonersatztherapie, Teil 5: Kardiovaskuläre Prävention – ein Thema auch für den Gynäkologen?

Die großen Hoffnungen, durch die Hormonersatztherapie auch eine Reduktion des Herz-Kreislauf-Risikos zu erreichen, scheinen sich nicht zu bestätigen. Es gilt daher, die Rolle des Gynäkologen in der Prävention neu zu definieren.

Serie Hormonersatztherapie, Teil 4: Osteoporoseprävention – mögliches Argument für eine HRT

Die Patientin mit beginnenden Wechseljahrsbeschwerden – aber auch mit einem familiären Osteoporoserisiko – stellt die Frage ob und was gegen die Osteoporose unternommen werden kann. Dabei sind die eigenen, die familiären, aber auch die gesellschaftlichen Ansprüche an die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Patientinnen nicht zu unterschätzen. Sie sollten bei der Diskussion über die Hormonersatztherapie berücksichtigt werden.

Proktologie für den Gynäkologen: Nicht tabuisieren, sondern gezielt nachfragen und untersuchen

Zunehmend hat sich die interdisziplinäre Therapie des Beckenbodens als medizinische Notwendigkeit herausgestellt – die fachübergreifende Diagnostik und Therapie eines Organsystems hat zur Bildung von Facharztgemeinschaften und Zentren geführt, wie sie als Modell der Zukunft für Patienten und Ärzte sinnvoll erscheinen.

Leitsymptom Ausfluss: Fluordiagnostik – einfacher als gedacht

Ausfluss kann viele Gründe haben. In erster Linie mit Hilfe des Mikroskops kann die Ursache in den meisten Fällen geklärt werden. Daher sollte auf diesen Punkt in der Ausbildung sehr viel mehr Wert gelegt werden. Nur in wenigen Fällen ist die Hilfe des Mikrobiologen oder des Histologen erforderlich.

Therapie des Ovarialkarzinoms: Auf das exakte Staging bei der Operation kommt es an

Das Ovarialkarzinom zählt zu den aggressivsten Tumoren und ist die zweithäufigste maligne Erkrankung der weiblichen Genitalorgane. Vor allem ein sorgfältiges chirurgisches Staging ist wichtig für den Behandlungserfolg.

Depression bei Tumorpatienten: Viel mehr als ein psychisches Tief

Psychische Störungen bei Krebspatienten sind häufig. Im Vordergrund stehen jedoch zunächst die somatischen Aspekte der Tumorerkrankung. Psychiatrische Erkrankungen werden deshalb meist nicht wahrgenommen oder in ihrer Bedeutung unterschätzt.

Sexuell übertragbare Erkrankungen: Infektionsrisiken richtig einschätzen und gezielt vermindern

Das Infektionsrisiko beim Sex wird häufig unter-, aber auch überschätzt. In der gynäkologischen Praxis gilt es, die wichtigsten Erreger zu erkennen und den Patientinnen auch praktikable Tipps zur Infektionsprophylaxe zu geben.
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Krankheits- und behandlungsbedingte Sexualstörungen: Was die Paartherapie leisten kann

Sexualstörungen können zahlreiche Ursachen haben, vom Diabetes bis zur Hochdruckmedikation. Oft wird das Problem durch falsche Erwartungshaltungen oder Missverständnisse zusätzlich verstärkt. Nicht immer ist durch ein Gespräch schnell eine Lösung herbeizuführen, aber einen Versuch ist die Sache auf jeden Fall wert.
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Syndyastische Sexualtherapie: Psychosoziale Grundbedürfnisse im Fokus

Die syndyastische Sexualtherapie versteht Sexualität als Ausdruck von Kommunikation und gelebter Beziehung. Hier stehen weniger organische Störungen, sondern das Grundbedrüfnis nach Partnerschaft und Geborgenheit im Vordergrund.
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Reproduktionsmedizin für HIV-Patienten: Moderne Möglichkeiten bei Kinderwunsch

Für Paare, bei denen ein Partner HIV-positiv ist, bietet die moderne Reproduktionsmedizin Möglichkeiten, ohne Infektionsübertragung ein Kind zu bekommen.

Therapie von Uterusfehlbildungen: Minimalinvasiv untersuchen und operieren

Fehlbildungen des Uterus sind mit höheren Abortraten verbunden. Die unterschiedlichen anatomischen Veränderungen können Grund für Fertilitätsstörungen sein. Mit optimalen Operationsergebnissen kann die Chance auf den erfolgreichen Eintritt einer Schwangerschaft jedoch erhöht werden.

Abortus habitualis – Diagnostik und Therapie: Welche Rolle spielt das Immunsystem?

In der Geburtshilfe gehören Aborte mit zu den am meisten belastenden Ereignissen. Habituelle Aborte sind häufig mit bestimmten Risikofaktoren vergesellschaftet, die Differenzialdiagnostik ist aufwendig. Je nach Ursache, aber auch bei idiopathischen Formen existieren verschiedene Behandlungsansätze.
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Alter und Fertilität: Wie schnell tickt die biologische Uhr?

Die ovarielle Reserve nimmt schneller ab als vielfach angenommen. Bereits ab 35 Jahren entlehrt sich der noch vorhandene Follikel-Pool mit größerer Geschwinigkeit.
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Serie Hormonersatztherapie, Teil 2: Hormonelle Neuroprotektion – in Zukunft immer

Die Hormonersatztherapie sorgt für kontroverse Diskussionen. Ein nicht unbedeutender Aspekt dabei ist ihre neuroprotektive Bedeutung.
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Behandlung und Prophylaxe der menstruellen Migräne: Hormonellen Kopfschmerz nicht als naturgegeben hinnehmen

Ovarielle Hormone spielen bei 30% der Migränepatientinnen als Auslöser von Attacken eine entscheidende Rolle. Es ist wichtig, die menstruationsabhängige Migräne zu erkennen, da herkömmlichen Prophylaktika wie β-Blocker unwirksam sind. Doch es gibt wirkungsvolle Therapieoptionen, die die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern können.

Serie Hormonersatztherapie, Teil 1: Nutzen und Risiken – eine aktuelle Bewertung

Selten ist in den Medien über eine Therapie so kritisch berichtet worden wie über die Hormonersatzbehandlung. Der behandelnde Arzt darf seine Patientinnen zu diesem Thema weder voreingenommen noch unkritisch informieren. Eine nüchterne Analyse der vorliegenden Daten und Studienergebnisse sollte die Grundlage einer ausgewogenen Beratung bilden.

Hautpflege und häufige Dermatosen: Typische Probleme bei der älteren Frau

Mit Zunahme des Anteils älterer Menschen an der Gesellschaft wächst die Bedeutung der Gerontodermatologie. Die Diagnostik von Dermatosen, deren Behandlung und Vorbeugung erfordern spezielle Kenntnisse der älteren Haut. Geschlechtsspezifische Unterschiede werden durch biologische Faktoren, wie z. B. Einfluss der Sexualsteroide auf die Haut, sowie soziale Faktoren, wie Berufstätigkeit, Bekleidung, Tradition, Kultur oder Religion, bedingt.

Vaginale Trockenheit: Müssen es immer Hormone sein?

Zur Therapie der vaginalen Trockenheit werden häufig Hormonpräparate eingesetzt. Viele Frauen stehen einer solchen Behandlung jedoch kritisch gegenüber. Denn im Bereich der „vaginalen Wellness“ gibt es eine Menge guter Alternativen.

Pessartherapie bei der älteren Frau: Altbewährte Methode bei Deszensus- und Stressinkontinenz

Pessare stellen eine althergebrachte Alternative zur operativen Therapie urogynäkologischer Erkrankungen dar. Denn gerade bei älteren Patientinnen sollte man die konservative Therapie präferieren. Jedoch werden Pessare in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Ländern – relativ selten eingesetzt.
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Erstversorgung von Neugeborenen: Wenn der Kinderarzt fehlt

Die perinatale Versorgung hat sich mit der Zentralisierung von Geburten in Kliniken und optimal ausgestatteten Plätzen gegenüber früher verbessert. Trotzdem sind unerwartete Notfälle und Komplikationen nie auszuschließen, bei denen Geburtshelfer notfalls die Erstversorgung von Neugeborenen übernehmen müssen.
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Sauna, Sushi oder Sport: Die Top-Ten-Fragen von Schwangeren

Schwangere Frauen sind heute sehr motiviert, guten Ratschlägen zu folgen und ihren Lebensstil, d. h. Alltags- und Freizeitaktivitäten, im Interesse der Entwicklung des Kindes zu ändern. Entsprechend häufig sind die Bitten um fundierte Beratung bei der Schwangerenvorsorge.
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Infektionen in der Schwangerschaft: Welche Antibiotika dürfen Sie verordnen?

Antibiotika zählen zu den häufigsten in der Schwangerschaft angewandten Medikamenten. Nachdem zwischen 1958 und 1961 durch Thalidomid rund 10.000 Kinder mit schweren Gliedmaßendefekten geboren wurden, herrscht bei pharmazeutischer Industrie, Ärzten und Patientinnen berechtigte Vorsicht. Häufig gibt es jedoch auch irrationale Angst im Hinblick auf den Einsatz von Arzneimitteln in der Schwangerschaft.
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Phytotherapeutika in der Schwangerschaft: Hilfe aus der Natur – wann wirkt sie?

Gerade in der Schwangerschaft bestehen häufig Bedenken gegen die Einnahme von Medikamenten pharmazeutischen Ursprungs. Phytotherapeutika genießen dagegen vielfach den Ruf, „natürliche“ Substanzen zu sein. Über Jahrhunderte wurden sie auch bei Schwangeren eingesetzt.

Silent Inflammation: Schleichende Gefahr für das Leben

Chronische niederschwellige Entzündungen gelten als wichtige Faktoren für das Altern. Sie werden für die Entstehung von Arteriosklerose, Morbus Alzheimer, rheumatoiden Erkrankungen, Diabetes, Osteoporose und sogar Malignomen verantwortlich gemacht.
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Kalorienrestriktion als Altersprävention: Esspausen für die Gesundheit

Kalorienrestriktion führt die Zelle in eine Ruhephase, in der Reparaturvorgänge möglich sind und weniger gefährliche Radikale gebildet werden.
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Brustkrebspatientinnen unter Aromatasehemmern: Das Frakturrisiko verringern

Das Risiko für Frakturen ist unter einer Behandlung mit Aromataseinhibitoren erhöht. Nun gibt es evidenzbasierte Leitlinien mit Empfehlungen, welche Patientinnen wie geschützt werden sollten.
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Kinderwunsch bei PCOS: Strategien für eine Schwangerschaft

Das Syndrom der polyzystischen Ovarien (PCOS) tritt bei 5–10% der Frauen in der reproduktiven Lebensphase auf. Es gibt verschiedene Behandlungsoptionen, die zur Erfüllung des Kinderwunsches bei den betroffenen Patientinnen eingesetzt werden können.
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Dem PCOS auf der Spur: Bekannte Erkrankung – unbekannter Auslöser

Obwohl das Polyzystische Ovarsyndrom zu den häufigsten und am längsten bekannten endokrinologischen Syndromen im reproduktionsfähigen Alter gehört, ist letztlich die genaue Ursache unbekannt. Trotzdem bleibt die Suche nach den Pathomechanismen dieser Erkrankung spannend.
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Obstipation und Motilitätsstörungen: Was Sie über Diagnostik und Therapie wissen sollten

Obstipation ist ein sehr häufiges Symptom, das die Betroffenen erheblich belasten kann. Eine ausufernde Diagnostik ist zu vermeiden, gleichzeitig sollte der Arzt jedoch gezielt behandelbare oder lebensbedrohliche Erkrankungen erkennen. In der Mehrzahl der Fälle lässt sich keine klare Ursache fassen, im Vordergrund steht hier die Milderung der Symptomatik als realistisches Therapieziel.

Hysterektomie

Abdominal, vaginal, laparoskopisch – oder gar nicht?

Vulvovaginitis in der Schwangerschaft – was ist zu tun?

Manifeste Infektionen im Vaginalbereich bei Schwangeren bergen erhebliche Risiken für das Kind. Wichtig sind regelmäßige Untersuchungen und im Bedarfsfall eine genaue mikrobiologische Abklärung sowie eine spezifische Antibiose.

Diabetes und Schwangerschaft – beides genau kontrollieren!

Um Risiken für Mutter und Kind zu vermeiden, erfahren Sie die richtige Vorgehensweise in punkto Screening, Diagnostik und Therapie bei Gestationsdiabetes.

Alkohol und Schwangerschaft

Auch das Gläschen Sekt kann in einer vulnerablen Phase für den Fötus zu viel sein. Prof. Dr. Joachim Dudenhausen fordert auf, rechtzeitig gefährdete Patientinnen anzusprechen und ihnen weitere Hilfestellungen anzubieten.

Langzyklus bald Standard?

Die Anwendung monophasischer Kontrazeptiva im sogenannten Langzyklus hat das Spektrum der zur Wahl stehenden Kontrazeptionsmethoden erweitert.

Impfangst gefährdet Erfolg der Krebsprävention

Bereits vor über 30 Jahren ­entdeckte Prof. Dr. Dr. Harald zur Hausen das humane Papillomavirus. Ob er heute die HPV-Impfung befürwortet, erzählt er im ­Interview.

Welche Reha ist für meine Patientin die richtige?

Die moderne Rehabilitationsmedizin bietet weit mehr als Methoden zur Entspannung. ­Durch eine individuell auf die einzelne ­Patientin angepasste Reha kann der Verlauf einer gynäkologischen Erkrankung enorm ­verbessert werden.

Zweifel bei der Zuordnung

Patientinnen mit einer Störung der Geschlechtsentwicklung wurden in der Vergangenheit häufig unzureichend aufgeklärt oder falsch behandelt. Diese Fehler möchten die behandelnden Ärzte heute nicht mehr machen.

Endometriose operativ behandeln

Endometriose kann in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen auftreten. Die operative Therapie sieht deshalb auch die unterschiedlichsten Operationsverfahren vor.

Die Kontrolle behalten

Mehrlingsschwangerschaften sind risikobehafteter als Einlingsschwangerschaften. Daher sind engmaschige sonografische Kontrollen angezeigt.